Herzlich Willkommen
Startseite - Die Ottonenzeit

Die Ottonenzeit - Zeitleiste
Weitere Informationen über die Ottonen (Schülerprojekt)

Ottonische Darsteller

Ottonische Orte:
Pfalz Tilleda
Weitere Orte

Schleudererecke

Vereinsecke

Kontakt:
Feedbackformular

Foto: Ulrich Windisch, ganz herzlichen Dank !
Letzte Änderung: Juni 2009, © 2002 - 2008 Lebendige Geschichte e.V. der Pfalz Tilleda
Impressum: Lebendige Geschichte e.V. der Pfalz Tilleda - Gut Gimritz 17 - 06108 Halle  - E-Mail: s.o. Kontakt -  Internet: http://www.ottonenzeit.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Torsten Kreutzfeldt (Anschrift wie oben)
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Seitenbeginn

Die Ottonenzeit - Die Pfalz Tilleda

Inhalt: Allgemeines * Öffnungszeiten * Preise * Geschichte * kritische Bewertung * Reaktionen auf unsere Bewertung
Wir weisen daraufhin, dass wir seit Sept. 2008 nicht mehr auf der Pfalz Tilleda engagiert sind. Angaben trotz aller Bemühungen ohne Gewähr. Aktuelle Auskünfte erhalten Sie an der Museumskasse: 03 46 51 29 23 Die Pfalz Tilleda

Allgemeines

Die Pfalz Tilleda diente vom 9. bis zum 13. Jahrhundert als Aufenthaltsort für Kaiser und Könige. Tilleda gilt momentan als die einzige vollständig ausgegrabene Pfalz Deutschlands und ist heute ein malerisch gelegendes archäologisches Freilichtgelände zu Füßen des Kyffhäusers. Das weitläufige Gelände wird seit Jahren mit neuen Rekonstruktionsbauten ergänzt.

Öffnungszeiten

Geöffnet von März bis November jeden Tag.
März und November: 10 - 16 Uhr.
April bis Oktober: 10 - 18 Uhr.
Winterpause von Dezember bis Februar.
Seitenbeginn

Preise

Eintritt für Erwachsene: 3 Euro.
Kind über Schwertmaß / Jugendlicher / Studenten: 2 Euro.
Führungen:
Führungen kosten je 1 Euro zusätzlich zum Eintrittspreis.
Seitenbeginn

Kurzer Abriss der Geschichte der Königspfalz Tilleda

Das heutige Gelände auf dem Pfingstberg genannten Sporn war bereits intensiv in der späten Bronzezeit besiedelt. Die ersten mittelalterliche Funde stammen aus ca. 700 herum. Die Ersterwähnung der Pfalz stammt allerdings erst von Anf. des 9. Jh im "Breviarium Lulli". Eine mögliche Ableitung des Ortsnamens von "Palisade" führte zur Schlussfolgerung, dass die älteste Befestigung in diese Zeit zurückreicht.
Aber erst 972 erscheint Tilleda in der berühmten Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu als "kaiserlicher Hof", also als Pfalz, und ihr wurde neben Istrien, eine Provinz Italiens, mit der Grafschaft Pescara, nördlich der Alpen die Provinzen Walcheren, Wichelen mit der Abtei Nivelles in der Größe von 14 000 dazugehörigen Hufen; auch unsere kaiserlichen Höfe, angemessen unserer eigenen Majestät, Boppard, Thiel, Herford, ... Nordhausen übereignet.
In den Jahren 974 -1042 taucht "Tullide" als Ausstellungsort von Urkunden der Kaiser Otto II., Otto III., Konrad II. und Heinrich III auf. In salischer Zeit (11. Jh.) verändert sich besonders das Gesicht der Hauptburg. Ebenso verliert die Pfalz zu salischer Zeit ihre militärische Bedeutung, diese wird von der Reichsburganlage auf dem Kyffhäuser übernommen.
Noch im 12. Jh. dient Tilleda als königlicher Wirtschaftshof, z.B. entsteht eine manufakturartige Tuchmacherei. Zeitweise werden eher kurzfristige und provisorische Befestigungen errichtet.
Noch einmal sonnt sich Tilleda im kaiserlichen Glanz, als 1174 Kaiser Friedrich I. Barbarossa hier ein Heer für seinen geplanten Kriegszug nach Oberitalien sammelt. Auch findet in Tilleda 1194 die Versöhnung zwischen Heinrich VI. und Heinrich dem Löwen statt. Staufer und Welfen begraben ihren jahrelangen Streit.
Einen Quellennachweis nach 1194 kann für die Pfalz Tilleda nicht mehr erbracht werden. Nur noch archäologische Funde belegen, u.a. mutmaßlich aus dem Rittertum, eine weitere Nutzung. Doch breits am Ende des 13. Jahrhunderts wurde der Königshof aufgegeben und die Pfalz Tilleda verfiel. Steinbauten wurden als Steinbruch genutzt, die Ruinen wurden abgetragen und das Gelände diente der landwirtschaftlichen Nutzung. Übrig blieben nur noch geringe Andeutungen der Wälle und Gräben sowie 2 kleine Mauerreste.
Erst 1871 kamen Vermutungen über den Standort der quellenkundlich bekannten Pfalz auf. Diese konnten von 1935 bis 1939 durch erste Grabungen bestätigt werden. Von 1958 bis 1979 erfolgte eine fast vollständige Ausgrabung der Pfalz. Nur wenige Kontrollflächen blieben unangetastet. Trotz der umfangreichen Veröffentlichung durch den  P. Grimm harren die Ausgrabungsergebnisse noch einer abschließenden Bewertung. Trotz mehrjähriger Tätigkeit hat auch der dort arbeitende Archäologe Dapper außer kleineren Artikeln nichts Grundlegendes veröffentlicht.
Seitenbeginn

Kritische Bewertung

Die ehrenamtliche Tätigkeit seit 2002 für die Pfalz Tilleda erlaubt eine kritische Betrachtung der Anlage und des "Museums". Damit wir uns nicht falsch verstehen: Die Anlage lohnt einen Besuch und die Kulisse des Kyffhäusers ist atemberaubend. Ich lege historisch und archäologisch interessierten Menschen ganz dringend einen Besuch nahe. Allerdings gibt es hinter der Pfalzanlage Tilleda viele Fragezeichen, der Karren rumpelt auf Holperstraßen hin und her und ich habe keine Hoffnung, dass die Verantwortlichen es jemals schaffen, dort eine Anlage zu schaffen, die den Namen Freilichtmuseum oder Museum verdient. Ich möchte das an einigen Punkten festmachen:
Straße der Romanik
Die Pfalz Tilleda gehört zur Straße der Romanik. Sicher standen auf dem Pfingstberg einst romanische Bauten, die heute höchst sehenswert wären. Aber von diesen Bauten ist nichts übrig geblieben. Damit wird Tilleda allerhöchstens symbolisch auf dem Papier zu dieser Straße gehören. Der Romanikfreund ist in der Regel gut informiert und läßt das Gelände links liegen. Zu viele schönere Anlagen gibt es in der Nähe zu bestaunen. Damit wären wir bei der Vermittlung.
Museum ?
Davon also mal abgesehen, dass es wenig Originales, weder an Bauwerken, noch an Funden auf der Pfalz Tilleda zu sehen gibt, erschließt sich auch die Vermittlung nicht. Der Gesamteindruck wirkt improvisiert und ohne roten Faden. Es wird nicht richtig klar, was die Anlage eigentlich vermitteln möchte: Ist es ein Museum der Pfalzgeschichte, oder der mittelalterlichen Alltagsgeschichte oder soll ich hier etwas über die Ottonik erfahren? Daneben stolpert der interessierte Besucher über derlei Dinge wie "Spanische Reiter", deren einziger Nachweis eine mittelalterliche Abb. ist. Wie kann eine nur noch in Ausgrabungsbefunden erkennbare Anlage dem Besucher vermittelt werden? Sicher eine schwierige Frage, aber das hätte die Aufgabe eines Museums Pfalz Tilleda sein können. Dies scheint mir nur unzureichend gelöst. Stellenweise wirkt das Gelände wie ein großer Abenteuerspielplatz.
Und die Rekonstruktionen ?
Was ich damit meine ist: Tilleda glänzt besonders durch seine großen Gebäuderekonstruktionen. Das ist ganz dünnes Eis, wenn man allerhöchstens Mauerreste oder Verfärbungen im Gelände hat. Doch sind neben ganzen Häusern, bei denen leider immer auch moderner Baustoff zu erkennen ist, ganz skurile Dinge in Tilleda entstanden: Neben den "spanischen Reitern", Mauern und Holzerdekonstruktionen im halbfertigen oder ruinös angedeuteten Zustand. Auch ein Belagerungsturm als Aussichtsplattform ist vorhanden. Echte Ruinen haben ihren Charme, aber unechte Ruinen sind höchstens Romantik des 19. Jahrhunderts. Traurig ist nur, das dies staatlich teuer subventionierte Ruinen sind. Im Vergleich halten die Rekonstruktionen in Tilleda den Rekonstruktionen auf vergleichbaren Arealen nicht stand. Das sie dem Besucher dennoch einen guten Eindruck vermitteln, steht außerhalb der Diskussion. Allerdings hätte ich mir eine abschließende Publikation des Verantwortlichen gewünscht, wie und warum diese Rekonstruktionen so entstanden sind. Wie beim Rest des Museums fehlt auch bei den Rekonstruktionen der rote Faden.
Die Museumspädagogik und experimentelle Archäologie
Ein Museumspädagoge ist nicht vor Ort. Deswegen wurde das Program "Betreuung kultureller Lernorte" für Tilleda (und andere Orte) entwickelt. Wichtig ist jetzt, dass dieses Programmangebot in Tilleda kompetent weitergeführt wird. Der Charme Abenteuerspielplatz kann auch reizvoll sein, besonders für große und kleine Kinder. Ob dies den Ansprüchen eines Freilichtmuseums genügt, das wagen wir nicht zu entscheiden.  Keinesfalls aber können die Versuche, die auf Tilleda unternommen worden sind, unter dem Label "Experimentelle Archöologie" zusammengefaßt werden. Dazu fehlten neben ordentlich beschriebenen Versuchsanordnungen auch die wissenschaftlichen Auswertungen. Auch das Entstehen der Rekonstruktionen ist nicht unter experimentellen Bedingungen, wie man sie u.a. aus Schleswig-Holstein und Dänemark kennt, geschehen.
Seitenbeginn

Reaktionen auf unsere Bewertung

Reaktion 1: Brief des Bürgermeisters von Tilleda vom 30.06.2009:


Reaktion 2: Brief von Ulrich Windisch, Berlin, vom 1. Juli 2009:
Die Pfalz Tilleda wäre sicherlich einen Besuch wert, wäre dies bis dato nicht nur auf den nahen Kyffhäuser beschränkt, der sich in der Nähe erhebt und die Reste der ehemaligen Reichsburg Kyffhausen trägt, den man von der Pfalz aus oder besser gesagt dem ehemaligen Pfalzgelände aus gut sehen kann.
Der Besuch der Kyffhäuserburg lohnt sich sicherlich mehr, als das es ein Besuch der Pfalz Tilleda tut, weil von der Burg noch Reste zu sehen sind, man sich Gedanken machen kann wie es damals war, auf dem ehemaligen Pfalzgelände sich bis auf einige Häuserrekonstruktionen, einigen mehr oder weniger lustlos und nur halbfertig aussehenden Befestigungselementen der ehemaligen Pfalz und einigen Fundamentmauern, deren Erklärungstafeln allein nicht ausreichen um ein Bild der Vergangenheit zu zeichnen beim Besucher dieses Areals.
Und es ist nicht zu sehen, daß sich die Verantwortlichen von der Landesseite aus und die Verantwortlichen in der Gemeinde Tilleda eine Anlage schaffen wollen (nicht "können"), die dem Anspruch gerecht wird ein Freilichtmuseum zu sein oder überhaupt ein Museum.
Denn selbst dies ist bisher nicht gegeben, sieht man einmal von ein paar eher lieblos zusammengesetzten Vitrinen mit wie rein zufällig dort hineingeratenen Funden ab. Die stehen dann auch noch in den schon vorher genannten Gebäuderekonstruktionen, denen man ansieht, daß sie moderne Rekonstruktionen aus modernen Materialien sind, obwohl es auch schon Beispiele von Freilichtmuseen gibt, in denen mit alten Materialien gebaut wurde und die auch nachdem sie schon Jahre standen, vielleicht kleine Schönheitsmängel aufweisen, die leicht und kostengünstig wieder behoben werden können.
Gehen wir weiter ein Stück über das Gelände. Dem Besucher fällt sofort, nachdem er das neu erbaute Zangentor passiert hat und sich auf dem etwas höher gelegenen Gelände der Pfalz befindet auf, daß der Graben, der sich vor dem Tor zur Hauptburg befindet nur halb ausgeführt ist. Ein erstes "Wieso denn das?". Gleiches gilt für Tor und Wall die die Hauptburg als letztes Hindernis vor einem Feind schützen sollten; es ist bis auf das Tor selber alles nur halb ausgeführt. Und was soll der Spanische Reiter da vor dem Wall? So ziemlich viel Unsinniges das man sieht, und niemand gibt einem eine vernünftige Antwort.
Und die Hauptburg der Pfalz? Ja, es gab mal eine, auf der jetzigen ist allerdings nichts zu sehen außer ein paar Mauerfundamentvierecken bei  denen man dann, vor den Erklärungstafeln stehend sich denken muß was das denn hier einmal war. Auch hierzu gibt es schon Anlagen in anderen Museen und anderen Bundesländern, die sich dann die Mühe gemacht haben und sich getraut haben Rekonstruktionen zu errichten, die den Namen auch verdienen. Warum nicht auf deren Erfahrung und Wissen zurückgreifen? Damit komme ich zu einem anderen Punkt, den ich ansprechen möchte. Tilleda ist ein Ort, der an der Straße der Romanik liegt; aber der einzige Platz, den man mit der Romanik verbinden könnte, trägt nichts Romanisches.
Anstatt das zur Verfügung stehende Geld gebündelt zu verschleudern für mehr oder weniger halb Ausgegorenes, hätte man nach Möglichkeiten suchen sollen die Pfalz Stück für Stück zu einem von Besuchern gerne aufgesuchten Ort zu machen, indem man, wie andernorts geschehen, das zu schaffende Freilichtmuseum stückchenweise zu dem macht was es werden soll. Dazu braucht es aber jemanden der nicht nur seinem Ego frönt, sondern aus dem betreuten Platz einen Ort machen will und kann, von seinen Fähigkeiten her, den die Besucher gerne sehen wollen, der lebendig ist und nicht komatös daliegt wie das jetzige Pfalzgelände.
Was gehört aber noch zu diem eigentlich herauragenden Gelände? Eine allgemein verständliche Publikation, die sowohl Lieschen Müller als auch einen historisch interssierten Menschen anspricht. Dies scheint mir allerdings in den nächsten Jahrzehnten nicht möglich. So kann man bis jetzt leider nur auf dieses Buch "Eberhadt, Hans und Paul Grimm. Die Pfalz Tilleda am Kyffhäuser. Ein Führer durch die Geschichte und Ausgrabungen. Hrsg. von der Gemeinde Tilleda und Städt. Spengler-Museum Sangershausen. 1963" und dieses hier (eher für Fachleute):"Paul Grimm, Tilleda - Eine Königspfalz am Kyffhäuser" Berlin, Akademie Verlag 1968-1990., zurückgreifen.
Aber ich will zu dem letzten Punkt kommen. Der Museumspädagogik. Und die gibt es nicht - ich will sagen nicht mehr - auf der Pfalz. Seit 2002 mühte sich ein kleiner Verein redlich dem Publikum das die Pfalz besuchte, trotz aller Widrigkeiten, ein anspruchsvolles Bild, für jeden verständlich umzusetzen. Das gelang auch in großen Teilen, wurde jedoch letztendlich durch die vielen Köche und Jahrmarktsmittelverantwortliche zunichte gemacht.

Reaktion 3: Brief von Maic Gronych, Braunschweig, vom 4. Juli 2009:
Reaktion auf das Schreiben von der Gemeinde Tilleda zum Hausverbot.

Ich konnte es kaum glauben, was mir da am 30.06.2009 in meinem E-Mail-Postkasten eingetroffen ist. Ein Schreiben der Gemeinde Tilleda, unterschrieben vom Bürgermeister persönlich.

Ich habe am 31.08.2004 zum ersten Mal die Königspfalz Tilleda durch einen Zufall besucht. Bei einem Besuch des Kyffhäuserburg wurde ich auf ein Plakat aufmerksam. Bei dem Besuch der Pfalz, habe ich hierbei Herrn Michael Dapper (Pfalzarchäologe) kennen gelehrt. Wir kamen ins Gespräch und Herr Dapper lud mich zu  im Oktober des selben Jahres zu einem experimentellen Wochenende ein. Es begann eine enge Zusammenarbeit mit der Pfalz. Ich besuchte regelmäßig die Pfalz. Ich begeisterte weitere Teilnehmer an den Wochenenden mit zu machen. In der gesamten Zeit wurden unter anderem ein Grubenbrand (2004]), Bronzegiessen (2005) Pflanzenfärbung (2007) und ein Ofenbau (2008) von meinen Bekannten und mir durchgeführt. All diese Arbeiten haben die Teilnehmer und Ich unentgeltlich und rein zum Wohle der Pfalz gemacht. Wir waren und sind der Meinung, dass die Pfalz eine Dornröschenschlaf hält und das sie nur durch kompetente Belebung hieraus erweckt werden kann. Herr Michael Dapper kam 2006, bei einem Treffen auf mich zu und schlug mir vor ein Konzept mit Torsten Kreutzfeld zur Belebung zum Kaiserlager 2007 vorzubereiten und der Gemeinde, in Person von Herrn Tettenborn vorzustellen. Ich selbst habe mich der Aufgabe gewachsen gefühlt und mich begeistert an diesem Projekt gemacht. Ich habe immer das Wohl der Pfalz in Fokus gehabt. All die positiven Reaktionen der Besucher und Teilnehmer gab mir ein sehr gutes Gefühl, den richtigen Weg für die Veranstaltung und für die Pfalz gefunden zu haben. Daher wurde das Konzept 2008 noch erweitert und die Qualität der Teilnehmer weiter gesteigert. Doch nach einer geraumen Zeit nach der Veranstaltung und  mir unerklärlichen Gründen, wurde von der Gemeinde 2008 mir und Torsten Kreutzfeldt unmissverständlich mitgeteilt, das wir keine Veranstaltung planen und durchführen sollen. Darauf habe ich mich unabhängig und aus freien Stücken dagegen entschieden, die Königspfalz weiterhin zu besuchen, da mir weder Dank, noch Anerkennung für meine geleistete Arbeit zu teil wurde. Nun kam diese E-Mail von der Gemeinde. Ich kann mir keinen Reim darauf machen, was die Gemeinde damit bezweckt. Noch was die Gemeinde davon hat. Ich habe nur Vermutungen, doch diese möchte ich nicht nennen, da ich die Gerüchteküche nicht anheizen  möchte. Ich habe die Gemeinde mit einer E-Mail am 30.06.2009 gebeten, mir eine Begründung zu senden. Doch bis heute ist noch keine Reaktion eingetroffen. Das Verhalten lässt viele Fragen offen und es ist ein herber Schlag gegen die Pfalz und ihre Akzeptanz in der Öffentlichkeit.

Wir hatten eine Idee und hatten die Energie und Kraft. Nach dieser Zeit bin ich zu dem Schluss gekommen, das ich nur solange geduldet war, wie ich gebraucht worden war.
Glücklicherweise bin ich nicht auf die Pfalz und die Gemeinde Tilleda angewiesen. Doch was nun aus der Pfalz wird, ist mir unklar. Doch ich hoffe, dass sie es mal Irgendwann schafft, aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen und ein Mittelpunkt des geschichtlichen Erlebens wird. Das würde die Pfalz Tilleda wirklich verdienen.

Seitenbeginn