Die Ottonenzeit -
Die Pfalz
Tilleda
Inhalt: Allgemeines *
Öffnungszeiten
*
Preise *
Geschichte *
kritische Bewertung *
Reaktionen auf unsere Bewertung
Wir weisen daraufhin, dass wir seit Sept. 2008 nicht mehr auf der Pfalz
Tilleda engagiert sind. Angaben trotz aller
Bemühungen ohne
Gewähr. Aktuelle Auskünfte erhalten Sie an
der Museumskasse: 03 46 51 29 23
Allgemeines
Die Pfalz Tilleda diente vom 9. bis zum 13. Jahrhundert als
Aufenthaltsort für Kaiser
und Könige. Tilleda gilt momentan als
die einzige vollständig ausgegrabene Pfalz Deutschlands und
ist heute
ein
malerisch gelegendes archäologisches Freilichtgelände
zu Füßen des
Kyffhäusers. Das weitläufige
Gelände wird seit Jahren mit neuen Rekonstruktionsbauten
ergänzt.
Öffnungszeiten
Geöffnet von März bis November jeden Tag.
März und November: 10 - 16 Uhr.
April bis Oktober: 10 - 18 Uhr.
Winterpause von Dezember bis Februar.
Seitenbeginn
Preise
Eintritt für Erwachsene: 3 Euro.
Kind über Schwertmaß / Jugendlicher / Studenten: 2
Euro.
Führungen:
Führungen kosten je 1 Euro zusätzlich zum
Eintrittspreis.
Seitenbeginn
Das heutige Gelände auf dem Pfingstberg
genannten Sporn war bereits
intensiv in der späten Bronzezeit besiedelt. Die ersten
mittelalterliche Funde stammen
aus ca. 700 herum. Die Ersterwähnung der Pfalz stammt
allerdings erst
von Anf. des
9. Jh im "Breviarium Lulli". Eine mögliche Ableitung des
Ortsnamens von
"Palisade"
führte zur Schlussfolgerung, dass die älteste
Befestigung in diese Zeit
zurückreicht.
Aber erst
972 erscheint Tilleda in der berühmten Heiratsurkunde der
Kaiserin
Theophanu
als "kaiserlicher Hof", also als Pfalz, und ihr wurde neben
Istrien,
eine Provinz Italiens, mit der Grafschaft Pescara, nördlich
der Alpen
die Provinzen Walcheren, Wichelen mit der Abtei Nivelles in der
Größe
von 14 000 dazugehörigen Hufen;
auch unsere kaiserlichen Höfe, angemessen unserer eigenen
Majestät,
Boppard, Thiel,
Herford, ... Nordhausen übereignet.
In den Jahren 974 -1042 taucht
"Tullide" als Ausstellungsort von Urkunden der Kaiser Otto II., Otto
III., Konrad II.
und Heinrich III auf. In salischer Zeit (11. Jh.) verändert
sich
besonders das Gesicht der
Hauptburg. Ebenso verliert die Pfalz zu salischer Zeit ihre
militärische Bedeutung, diese wird
von der Reichsburganlage auf dem Kyffhäuser
übernommen.
Noch im 12. Jh. dient Tilleda als königlicher Wirtschaftshof,
z.B.
entsteht eine
manufakturartige Tuchmacherei. Zeitweise werden eher kurzfristige
und provisorische
Befestigungen errichtet.
Noch einmal sonnt sich Tilleda im kaiserlichen Glanz, als 1174 Kaiser
Friedrich I.
Barbarossa hier ein Heer für seinen geplanten Kriegszug nach
Oberitalien sammelt.
Auch findet in Tilleda 1194 die Versöhnung zwischen Heinrich
VI. und
Heinrich dem Löwen statt.
Staufer und Welfen begraben ihren jahrelangen Streit.
Einen Quellennachweis nach 1194 kann für die Pfalz Tilleda
nicht mehr
erbracht werden. Nur noch archäologische Funde
belegen, u.a. mutmaßlich aus dem Rittertum, eine weitere
Nutzung. Doch
breits am Ende des 13. Jahrhunderts wurde der
Königshof aufgegeben und die Pfalz Tilleda verfiel.
Steinbauten wurden
als Steinbruch genutzt, die Ruinen wurden abgetragen und
das Gelände diente der landwirtschaftlichen Nutzung.
Übrig blieben nur
noch geringe
Andeutungen der Wälle und Gräben sowie 2 kleine
Mauerreste.
Erst 1871
kamen Vermutungen über den Standort der quellenkundlich
bekannten Pfalz
auf.
Diese konnten von 1935 bis 1939 durch erste Grabungen
bestätigt werden.
Von
1958 bis 1979 erfolgte eine fast vollständige Ausgrabung der
Pfalz. Nur
wenige
Kontrollflächen blieben unangetastet. Trotz der umfangreichen
Veröffentlichung durch den P. Grimm harren die
Ausgrabungsergebnisse noch einer
abschließenden Bewertung. Trotz mehrjähriger
Tätigkeit hat auch der
dort arbeitende Archäologe Dapper außer kleineren
Artikeln nichts
Grundlegendes veröffentlicht.
Seitenbeginn
Kritische
Bewertung
Die ehrenamtliche Tätigkeit seit 2002 für die Pfalz
Tilleda erlaubt
eine kritische Betrachtung der Anlage und des "Museums". Damit wir uns
nicht falsch verstehen: Die Anlage lohnt einen Besuch und die Kulisse
des Kyffhäusers ist atemberaubend. Ich lege historisch und
archäologisch interessierten Menschen ganz dringend einen
Besuch nahe.
Allerdings gibt es hinter der Pfalzanlage Tilleda viele Fragezeichen,
der Karren rumpelt auf Holperstraßen hin und her und ich habe
keine
Hoffnung, dass die Verantwortlichen es jemals schaffen, dort
eine
Anlage zu schaffen, die den Namen Freilichtmuseum oder Museum verdient.
Ich möchte das an einigen Punkten festmachen:
Straße
der Romanik
Die Pfalz Tilleda gehört zur Straße der Romanik.
Sicher standen auf dem
Pfingstberg einst romanische Bauten, die heute höchst
sehenswert wären.
Aber von diesen Bauten ist nichts übrig geblieben. Damit wird
Tilleda
allerhöchstens symbolisch auf dem Papier zu dieser
Straße gehören. Der
Romanikfreund ist in der Regel gut informiert und
läßt das Gelände
links liegen. Zu viele schönere Anlagen gibt es in der
Nähe zu
bestaunen. Damit wären wir bei der Vermittlung.
Museum
?
Davon also mal abgesehen, dass es wenig Originales, weder an Bauwerken,
noch an Funden auf der Pfalz Tilleda zu sehen gibt,
erschließt sich
auch die Vermittlung nicht. Der Gesamteindruck wirkt improvisiert und
ohne roten Faden. Es wird nicht richtig klar, was die Anlage eigentlich
vermitteln möchte: Ist es ein Museum der Pfalzgeschichte, oder
der
mittelalterlichen Alltagsgeschichte oder soll ich hier etwas
über die
Ottonik erfahren? Daneben stolpert der interessierte Besucher
über
derlei Dinge wie "Spanische Reiter", deren einziger Nachweis eine
mittelalterliche Abb. ist. Wie kann eine nur noch in
Ausgrabungsbefunden erkennbare Anlage dem Besucher vermittelt werden?
Sicher eine schwierige Frage, aber das hätte die Aufgabe eines
Museums
Pfalz Tilleda sein können. Dies scheint mir nur unzureichend
gelöst.
Stellenweise wirkt das Gelände wie ein großer
Abenteuerspielplatz.
Und
die Rekonstruktionen ?
Was ich damit meine ist: Tilleda glänzt besonders durch seine
großen
Gebäuderekonstruktionen. Das ist ganz dünnes Eis,
wenn man
allerhöchstens Mauerreste oder Verfärbungen im
Gelände hat. Doch sind
neben ganzen Häusern, bei denen leider immer auch moderner
Baustoff zu
erkennen ist, ganz skurile Dinge in Tilleda entstanden: Neben den
"spanischen Reitern", Mauern und Holzerdekonstruktionen im halbfertigen
oder ruinös angedeuteten Zustand. Auch ein Belagerungsturm als
Aussichtsplattform ist vorhanden. Echte Ruinen haben ihren Charme, aber
unechte Ruinen sind höchstens Romantik des 19. Jahrhunderts.
Traurig
ist nur, das dies staatlich teuer subventionierte Ruinen sind. Im
Vergleich halten die Rekonstruktionen in Tilleda den Rekonstruktionen
auf vergleichbaren Arealen nicht stand. Das sie dem Besucher dennoch
einen guten Eindruck vermitteln, steht außerhalb der
Diskussion.
Allerdings hätte ich mir eine abschließende
Publikation des
Verantwortlichen gewünscht, wie und warum diese
Rekonstruktionen so
entstanden sind. Wie beim Rest des Museums fehlt auch bei den
Rekonstruktionen der rote Faden.
Die
Museumspädagogik und experimentelle Archäologie
Ein Museumspädagoge ist nicht vor Ort. Deswegen wurde das
Program
"Betreuung kultureller Lernorte" für Tilleda (und andere Orte)
entwickelt. Wichtig ist jetzt, dass dieses Programmangebot in Tilleda
kompetent weitergeführt wird. Der Charme Abenteuerspielplatz
kann auch
reizvoll sein, besonders für große und kleine
Kinder. Ob dies den
Ansprüchen eines Freilichtmuseums genügt, das wagen
wir nicht zu
entscheiden. Keinesfalls aber können die Versuche,
die auf
Tilleda unternommen worden sind, unter dem Label "Experimentelle
Archöologie" zusammengefaßt werden. Dazu fehlten
neben ordentlich
beschriebenen Versuchsanordnungen auch die wissenschaftlichen
Auswertungen. Auch das Entstehen der Rekonstruktionen ist nicht unter
experimentellen Bedingungen, wie man sie u.a. aus Schleswig-Holstein
und Dänemark kennt, geschehen.
Seitenbeginn
Reaktionen auf
unsere Bewertung
Reaktion
1: Brief des Bürgermeisters von Tilleda vom 30.06.2009:
Reaktion
2: Brief von Ulrich Windisch, Berlin, vom 1. Juli 2009:
Die Pfalz Tilleda wäre
sicherlich einen Besuch wert, wäre dies bis dato nicht nur auf den
nahen Kyffhäuser beschränkt, der sich in der Nähe erhebt
und die Reste der ehemaligen Reichsburg Kyffhausen trägt, den man
von der Pfalz aus oder besser gesagt dem ehemaligen Pfalzgelände
aus gut sehen kann.
Der Besuch der Kyffhäuserburg lohnt sich sicherlich mehr, als das
es ein Besuch der Pfalz Tilleda tut, weil von der Burg noch Reste zu
sehen sind, man sich Gedanken machen kann wie es damals war, auf dem
ehemaligen Pfalzgelände sich bis auf einige
Häuserrekonstruktionen, einigen mehr oder weniger lustlos und nur
halbfertig aussehenden Befestigungselementen der ehemaligen Pfalz und
einigen Fundamentmauern, deren Erklärungstafeln allein nicht
ausreichen um ein Bild der Vergangenheit zu zeichnen beim Besucher
dieses Areals.
Und es ist nicht zu sehen, daß sich die Verantwortlichen von der
Landesseite aus und die Verantwortlichen in der Gemeinde Tilleda eine
Anlage schaffen wollen (nicht "können"), die dem Anspruch gerecht
wird ein Freilichtmuseum zu sein oder überhaupt ein Museum.
Denn selbst dies ist bisher nicht gegeben, sieht man einmal von ein
paar eher lieblos zusammengesetzten Vitrinen mit wie rein zufällig
dort hineingeratenen Funden ab. Die stehen dann auch noch in den schon
vorher genannten Gebäuderekonstruktionen, denen man ansieht,
daß sie moderne Rekonstruktionen aus modernen Materialien sind,
obwohl es auch schon Beispiele von Freilichtmuseen gibt, in denen mit
alten Materialien gebaut wurde und die auch nachdem sie schon Jahre
standen, vielleicht kleine Schönheitsmängel aufweisen, die
leicht und kostengünstig wieder behoben werden können.
Gehen wir weiter ein Stück über das Gelände. Dem
Besucher fällt sofort, nachdem er das neu erbaute Zangentor
passiert hat und sich auf dem etwas höher gelegenen Gelände
der Pfalz befindet auf, daß der Graben, der sich vor dem Tor zur
Hauptburg befindet nur halb ausgeführt ist. Ein erstes "Wieso denn
das?". Gleiches gilt für Tor und Wall die die Hauptburg als
letztes Hindernis vor einem Feind schützen sollten; es ist bis auf
das Tor selber alles nur halb ausgeführt. Und was soll der
Spanische Reiter da vor dem Wall? So ziemlich viel Unsinniges das man
sieht, und niemand gibt einem eine vernünftige Antwort.
Und die Hauptburg der Pfalz? Ja, es gab mal eine, auf der jetzigen ist
allerdings nichts zu sehen außer ein paar Mauerfundamentvierecken
bei denen man dann, vor den Erklärungstafeln stehend sich
denken muß was das denn hier einmal war. Auch hierzu gibt es
schon Anlagen in anderen Museen und anderen Bundesländern, die
sich dann die Mühe gemacht haben und sich getraut haben
Rekonstruktionen zu errichten, die den Namen auch verdienen. Warum
nicht auf deren Erfahrung und Wissen zurückgreifen? Damit komme
ich zu einem anderen Punkt, den ich ansprechen möchte. Tilleda ist
ein Ort, der an der Straße der Romanik liegt; aber der einzige
Platz, den man mit der Romanik verbinden könnte, trägt nichts
Romanisches.
Anstatt das zur Verfügung stehende Geld gebündelt zu
verschleudern für mehr oder weniger halb Ausgegorenes, hätte
man nach Möglichkeiten suchen sollen die Pfalz Stück für
Stück zu einem von Besuchern gerne aufgesuchten Ort zu machen,
indem man, wie andernorts geschehen, das zu schaffende Freilichtmuseum
stückchenweise zu dem macht was es werden soll. Dazu braucht es
aber jemanden der nicht nur seinem Ego frönt, sondern aus dem
betreuten Platz einen Ort machen will und kann, von seinen
Fähigkeiten her, den die Besucher gerne sehen wollen, der lebendig
ist und nicht komatös daliegt wie das jetzige Pfalzgelände.
Was gehört aber noch zu diem eigentlich herauragenden
Gelände? Eine allgemein verständliche Publikation, die sowohl
Lieschen Müller als auch einen historisch interssierten Menschen
anspricht. Dies scheint mir allerdings in den nächsten
Jahrzehnten nicht möglich. So kann man bis jetzt leider nur
auf dieses Buch "Eberhadt, Hans und Paul Grimm. Die Pfalz Tilleda am
Kyffhäuser. Ein Führer durch die Geschichte und Ausgrabungen.
Hrsg. von der Gemeinde Tilleda und Städt. Spengler-Museum
Sangershausen. 1963" und dieses hier (eher für Fachleute):"Paul
Grimm, Tilleda - Eine Königspfalz am Kyffhäuser" Berlin,
Akademie Verlag 1968-1990., zurückgreifen.
Aber ich will zu dem letzten Punkt kommen. Der Museumspädagogik.
Und die gibt es nicht - ich will sagen nicht mehr - auf der Pfalz. Seit
2002 mühte sich ein kleiner Verein redlich dem Publikum das die
Pfalz besuchte, trotz aller Widrigkeiten, ein anspruchsvolles Bild,
für jeden verständlich umzusetzen. Das gelang auch in
großen Teilen, wurde jedoch letztendlich durch die vielen
Köche und Jahrmarktsmittelverantwortliche zunichte gemacht.
Reaktion 3: Brief von Maic
Gronych, Braunschweig, vom 4. Juli 2009:
Reaktion auf das Schreiben von der Gemeinde Tilleda zum
Hausverbot.
Ich konnte es kaum glauben, was mir da am 30.06.2009 in meinem
E-Mail-Postkasten eingetroffen ist. Ein Schreiben der Gemeinde Tilleda,
unterschrieben vom Bürgermeister persönlich.
Ich habe am 31.08.2004 zum ersten Mal die Königspfalz Tilleda durch
einen Zufall besucht. Bei einem Besuch des Kyffhäuserburg wurde ich auf
ein Plakat aufmerksam. Bei dem Besuch der Pfalz, habe ich hierbei Herrn
Michael Dapper (Pfalzarchäologe) kennen gelehrt. Wir kamen ins Gespräch
und Herr Dapper lud mich zu im Oktober des selben Jahres zu einem
experimentellen Wochenende ein. Es begann eine enge Zusammenarbeit mit
der Pfalz. Ich besuchte regelmäßig die Pfalz. Ich begeisterte weitere
Teilnehmer an den Wochenenden mit zu machen. In der gesamten Zeit
wurden unter anderem ein
Grubenbrand (2004]),
Bronzegiessen
(2005) Pflanzenfärbung (2007) und ein Ofenbau (2008) von meinen
Bekannten und mir durchgeführt. All diese Arbeiten haben die Teilnehmer
und Ich unentgeltlich und rein zum Wohle der Pfalz gemacht. Wir waren
und sind der Meinung, dass die Pfalz eine Dornröschenschlaf hält und
das sie nur durch kompetente Belebung hieraus erweckt werden kann. Herr
Michael Dapper kam 2006, bei einem Treffen auf mich zu und schlug mir
vor ein Konzept mit Torsten Kreutzfeld zur Belebung zum Kaiserlager
2007 vorzubereiten und der Gemeinde, in Person von Herrn Tettenborn
vorzustellen. Ich selbst habe mich der Aufgabe gewachsen gefühlt und
mich begeistert an diesem Projekt gemacht. Ich habe immer das Wohl der
Pfalz in Fokus gehabt. All die positiven Reaktionen der Besucher und
Teilnehmer gab mir ein sehr gutes Gefühl, den richtigen Weg für die
Veranstaltung und für die Pfalz gefunden zu haben. Daher wurde das
Konzept 2008 noch erweitert und die Qualität der Teilnehmer weiter
gesteigert. Doch nach einer geraumen Zeit nach der Veranstaltung
und mir unerklärlichen Gründen, wurde von der Gemeinde 2008 mir
und Torsten Kreutzfeldt unmissverständlich mitgeteilt, das wir keine
Veranstaltung planen und durchführen sollen. Darauf habe ich mich
unabhängig und aus freien Stücken dagegen entschieden, die Königspfalz
weiterhin zu besuchen, da mir weder Dank, noch Anerkennung für meine
geleistete Arbeit zu teil wurde. Nun kam diese E-Mail von der Gemeinde.
Ich kann mir keinen Reim darauf machen, was die Gemeinde damit
bezweckt. Noch was die Gemeinde davon hat. Ich habe nur Vermutungen,
doch diese möchte ich nicht nennen, da ich die Gerüchteküche nicht
anheizen möchte. Ich habe die Gemeinde mit einer E-Mail am
30.06.2009 gebeten, mir eine Begründung zu senden. Doch bis heute ist
noch keine Reaktion eingetroffen. Das Verhalten lässt viele Fragen
offen und es ist ein herber Schlag gegen die Pfalz und ihre Akzeptanz
in der Öffentlichkeit.
Wir hatten eine Idee und hatten die Energie und Kraft. Nach dieser Zeit
bin ich zu dem Schluss gekommen, das ich nur solange geduldet war, wie
ich gebraucht worden war.
Glücklicherweise bin ich nicht auf die Pfalz und die Gemeinde Tilleda
angewiesen. Doch was nun aus der Pfalz wird, ist mir unklar. Doch ich
hoffe, dass sie es mal Irgendwann schafft, aus dem Dornröschenschlaf zu
erwachen und ein Mittelpunkt des geschichtlichen Erlebens wird. Das
würde die Pfalz Tilleda wirklich verdienen.
Seitenbeginn